{"id":243,"date":"2015-09-07T16:51:47","date_gmt":"2015-09-07T14:51:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.waltraudkrainz.com\/?page_id=243"},"modified":"2024-07-23T11:20:01","modified_gmt":"2024-07-23T09:20:01","slug":"weckruf-einer-neuen-zeit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.waltraudkrainz.com\/?page_id=243","title":{"rendered":"Weckruf einer neuen Zeit"},"content":{"rendered":"<h3>In: alpinwelt. Das Bergmagazin f\u00fcr M\u00fcnchen und Oberland, \u00a03\/2015<\/h3>\n<h4>Technische Modernisierungsprozesse machen auch vor den Bergen nicht halt: Im 19. Jahrhundert war es die Eisenbahn, heute ist es die Digitalisierung, die den Zugang zum Bergraum erleichtert, insbesondere das Erleben vor Ort auch tiefgreifend ver\u00e4ndert.<\/h4>\n<p>Ver\u00e4ndert die Digitalisierung das Bergsteigen, weil sie selbst im hintersten Tal und am h\u00f6chsten Gipfel st\u00e4ndige Erreichbarkeit erm\u00f6glicht und mit dem Smartphone auch der Stress von zuhause mitgenommen wird? Verunm\u00f6glicht sie das sinnliche Erleben, weil sie die Selbstinszenierung f\u00f6rdert und pittoreske Pl\u00e4tze nur mehr aufgesucht werden, um Selfies zu machen? Oder tr\u00e4gt sie zur leichteren Zug\u00e4nglichkeit des Bergraumes bei, erleichtert die Tourenplanung und erm\u00f6glicht im Fall des Unfalles eine schnellere Rettung?<\/p>\n<div id=\"attachment_247\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-247\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-247 size-medium\" src=\"http:\/\/www.waltraudkrainz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Markus-Mangart-300x201.jpg\" alt=\"Markus Mangart\" width=\"300\" height=\"201\" srcset=\"https:\/\/www.waltraudkrainz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Markus-Mangart-300x201.jpg 300w, https:\/\/www.waltraudkrainz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Markus-Mangart-1024x687.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-247\" class=\"wp-caption-text\">Selfie am Klettersteig; Foto W. Krainz<\/p><\/div>\n<p>Der Zugang zu diesem Thema polarisiert: Entweder wir n\u00fctzen die digitalen technischen M\u00f6glichkeiten so selbstverst\u00e4ndlich, dass wir auch negative Auswirkungen nicht erkennen k\u00f6nnen, oder wir hinterfragen die aktuellen Entwicklungen kritisch, nehmen uns damit aber die Chance, das Positive daran erkennen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Um Distanz zum Thema zu gewinnen, bietet sich der Vergleich mit einer anderen technischen Innovation an, die ebenso gravierende Auswirkungen auf das Alltagsleben als auch das Bergerleben hatte wie die Digitalisierung heute: die Erfindung der Eisenbahn.<\/p>\n<p>Um 1830 wurde die erste Personenlinie in England eingef\u00fchrt und in weiterer Folge breitete sich das Schienennetz in ganz Europa aus. Dies f\u00fchrte zu einer Temposteigerung ungeahnten Ausma\u00dfes: Im Unterschied zum Kutschenfahren zischte den Reisenden die Landschaft nun derart schnell vorbei, dass Ohnmachtsanf\u00e4lle und Ohrensausen die Folge waren. Heinrich Heine berichtete 1843 anl\u00e4sslich der Er\u00f6ffnung der ersten franz\u00f6sischen Eisenbahnlinie von einem \u201eunheimlichen Grauen, wie wir es empfinden, wenn das Ungeheuerste geschieht, dessen Folgen unabsehbar sind. &#8230; Durch die Eisenbahn wird <em>der Raum get\u00f6tet<\/em>, und es bleibt uns nur noch die Zeit.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-full wp-image-250 alignright\" src=\"http:\/\/www.waltraudkrainz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Eisenbahn.jpeg\" alt=\"Eisenbahn\" width=\"295\" height=\"171\" \/>Die neue Technologie der Eisenbahn ver\u00e4nderte nicht nur die Raumwahrnehmung dramatisch, sie hatte auch immense gesellschaftliche Beschleunigungseffekte: F\u00fcr eine Strecke, f\u00fcr die man fr\u00fcher mit der Kutsche mehrere Tage ben\u00f6tigte, brauchte man jetzt nur mehr einen Tag, ferne Kontinente wie Indien wurden dadurch erreichbar.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit der Digitalisierung: Die Datenautobahnen haben den realen Raum nahezu vollst\u00e4ndig \u201eget\u00f6tet\u201c und f\u00fchren dadurch zu einer fast schwindelerregenden Beschleunigung der Kommunikation. Wer glaubt, man k\u00f6nne dadurch Zeit gewinnen irrt, denn sowohl das Tempo der Handlungen als auch die Zahl derselben erh\u00f6ht sich dadurch: Wurde fr\u00fcher ein Brief pro Woche verfasst, so sind es heute zehn Mails pro Tag.<\/p>\n<p>Die Digitalisierung tr\u00e4gt somit zur allgemeinen Steigerung des Lebenstempos bei, und diese \u00fcbertr\u00e4gt sich notgedrungen auf den Bergraum: Fr\u00fcher sa\u00df man am Gipfel und a\u00df seine Jause; heute sucht man sch\u00f6ne Selfie-Pl\u00e4tze, schie\u00dft Fotos mit der Digi-Kamera, um diese in Blogs oder Foren stellen zu k\u00f6nnen, schickt mit dem Handy SMS oder Mails, teilt mit, wo man gerade ist und wann man wieder zur\u00fcckkommt. Wer keine Chefs, Kinder oder Partner zu informieren hat, der besch\u00e4ftigt sich mit den Messergebnissen des Pulsometers oder versucht, sich mit dem k\u00fcrzlich erstandenen Garmit anzufreunden. Die neuen Kommunikationsformen sind keineswegs so individuell, wie man annehmen m\u00f6chte, denn da die Handymasten zu und die Funkl\u00f6cher abnehmen, hat sich auch am Berg der Zwang zur st\u00e4ndigen Erreichbarkeit erh\u00f6ht. Nat\u00fcrlich kann technikkritisch eingestellte Zeitgenossen angesichts dieser Entwicklungen ein \u201eunheimliches Grauen\u201c ergreifen.<\/p>\n<p>Doch zur\u00fcck zur Eisenbahn: Diese war nicht nur schneller und komfortabler als die Kutsche, sie war auch billiger und f\u00fchrte zu einer Demokratisierung des Reisens. Die Erschlie\u00dfung der Alpen mit Eisenbahnlinien und \u2013tunnels war \u00fcberdies die Voraussetzung daf\u00fcr, dass das Bergsteigen Ende des 19. Jahrhunderts zu einer breiten b\u00fcrgerlichen Bewegung werden konnte. Mit dem Zug wurden die Ausgangsorte f\u00fcr Bergtouren leicht und schnell erreichbar, es kamen Wanderer und Bergsteiger in immer gr\u00f6\u00dferer Zahl. Der Alpenverein gab Tourenverzeichnisse heraus, deren Ausgangspunkte Eisenbahnstationen waren. Ludwig Purtscheller, einer der ersten f\u00fchrerlosen Bergsteiger, schrieb 1894: \u201eSelbst in die entlegendsten Alpenth\u00e4ler hinein dringt der Pfiff der Lokomotive wie der Weckruf einer neuen Zeit.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_251\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.waltraudkrainz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Handy-am-Berg.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-251\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-251 size-medium\" src=\"http:\/\/www.waltraudkrainz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Handy-am-Berg-300x201.jpg\" alt=\"Handy am Berg\" width=\"300\" height=\"201\" srcset=\"https:\/\/www.waltraudkrainz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Handy-am-Berg-300x201.jpg 300w, https:\/\/www.waltraudkrainz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Handy-am-Berg-1024x687.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-251\" class=\"wp-caption-text\">Apps am Handy; Foto: W. Krainz<\/p><\/div>\n<p>Wie einst die Eisenbahn, so erleichtern die Neuen Medien und die digitalen Ger\u00e4te den Zugang zum Berg, wie einst der Pfiff der Lokomotive so sind heute das Web und das GPS buchst\u00e4blich in die entlegendsten Winkel vorgedrungen: Wer beispielsweise ein abgelegenes norditalienisches Klettergebiet aufsuchen m\u00f6chte, kann sich den passenden Kletterf\u00fchrer online bestellen und muss nicht gleich nach der Ankunft den Ort danach absuchen, er kann auf diversen Homepages recherchieren oder sich ein App herunterladen, welches jegliche ben\u00f6tigte Information liefert. Falls man ins hochalpine Gel\u00e4nde m\u00f6chte, sind Informationen \u00fcber Wetterentwicklung, Schneebeschaffenheit, Gefahrenzonen, die fr\u00fcher kleinen Eliten, wie Bergf\u00fchrern, ortskundigen Bergsteigern oder H\u00fcttenwirten vorbehalten waren, auf den Homepages alpiner Vereine, der Bergrettung und von Alpinschulen sofort verf\u00fcgbar. Wer eine individuelle Wanderroute im unwegsamen Gel\u00e4nde planen m\u00f6chte, kann dies mithilfe eines Garmits tun und sich so auch jenseits der ausgetrampelten Wege sicher fortbewegen.<\/p>\n<p>Doch nicht nur der Zugang zu fachspezifischem Wissen, auch die Aufbereitung der Erfahrungen gestaltet sich mittels sozialer Netzwerke demokratischer und partizipativer: Waren vor zwanzig Jahren SpitzenbergsteigerInnen und JournalistInnen die einzigen, die ihre Bergerfolge in Special-Interest-Magazinen oder B\u00fcchern mitteilen konnten, so steht jetzt jeder und jedem die M\u00f6glichkeit offen, zu berichten, was sie oder er beim Klettern, Schitourengehen oder Trekken erlebt hat und diesen Beitrag mit Bild und Text interessant zu gestalten. In der Summe werden durch die Vorstellungen vom dem, was den Bergsport ausmacht, bunter und vielf\u00e4ltiger, vorher geheime Insidertipps nun der Allgemeinheit zug\u00e4nglich.<\/p>\n<p>Doch diese positiven M\u00f6glichkeiten haben auch ihre Kehrseiten: Viele vormals einsame Berge und Felsen werden durch die Ver\u00f6ffentlichung im Netz pl\u00f6tzlich zu Modegebieten und verlieren dadurch viel von ihrem urspr\u00fcnglichen Charme. Auch die Intimit\u00e4t kleiner Szenen leidet mitunter darunter, dass Treffen nicht mehr face-to-face, sondern mittels Whats\u00b4App vereinbart werden. Ebenso steigen mit dem starken Fokus auf das Visuelle und der leichten \u00dcbertragbarkeit der Daten die M\u00f6glichkeiten zur Selbstinszenierung, die Grenzen, wo die Dokumentation aufh\u00f6rt und eine narzisstische Selbst-zur-Schau-Stellung beginnt, verschwimmen oft.<\/p>\n<p>Mit der M\u00f6glichkeit der Information geht auch die M\u00f6glichkeit der Fehlinformation einher und Probleme entstehen, wenn man sich auf unqualifizierte Informationen verl\u00e4sst oder verl\u00e4ssliche Quellen nicht von unverl\u00e4sslichen unterscheiden kann, denn das Bergsteigen bleibt trotz Smartphone und GPS eine Risikosportart. Der richtige <a href=\"http:\/\/www.waltraudkrainz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Kein-Handy.jpeg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-full wp-image-252 alignleft\" src=\"http:\/\/www.waltraudkrainz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Kein-Handy.jpeg\" alt=\"Kein Handy\" width=\"127\" height=\"90\" \/><\/a>Umgang mit den Neuen Medien und digitalen Ger\u00e4te muss demnach erlernt werden und setzt eigene Erfahrung und fachspezifisches Wissen voraus. Auch wenn mittels Handy die Bergrettung heute schneller als fr\u00fcher alarmiert werden kann, darf das kein Freibrief daf\u00fcr sein, sich in potentiell gef\u00e4hrliche Situationen zu begeben. Doch wie man einst die Eisenbahn nicht daf\u00fcr verantwortlich machen konnte, dass mit ihr nicht nur versierte Alpinisten, sondern auch unbedarfte Hochtouristen zu den Bergen kamen, so sollte man auch die heutigen technischen M\u00f6glichkeiten nicht f\u00fcr die fahrl\u00e4ssige oder falsche Nutzung serselben verurteilen.<\/p>\n<p>Die digitale Kultur ver\u00e4ndert nicht nur die Zug\u00e4nge zum und das Verhalten am Berg, sondern auch den Diskurs dar\u00fcber. Er ist einerseits demokratischer geworden, hat aber andererseits an Tiefe verloren, was sich am Offensichtlichsten bei den SpitzenbergsteigerInnen zeigt: Verfasste Reinhold Messner \u00fcber f\u00fcnfzig B\u00fccher und pr\u00e4gte damit ein zeitgem\u00e4\u00dfes Bild des Bergsteigens, wurde Reinhard Karl durch seinen besonderen Schreibstil zur Ikone, und haben Wolfgang G\u00fcllich\u00b4s Reflexionen bis heute nichts von ihrer Aktualit\u00e4t verloren, so sind im Gegensatz dazu f\u00fcr heutige SpitzenbergsteigerInnen nicht B\u00fccher und Publikationen entscheidend, sondern Homepages, Fotos und Videos sowie die Pr\u00e4senz in den sozialen Netzwerken. Hier liegt der Fokus auf dem Visuellen, dem Spektakul\u00e4ren und dem schnell Mitteilbaren. Da die Form den Inhalt vorgibt, finden die langsamen Formen des Schreibens, Reflektierens sowie kritische Kontroversen keinen Platz mehr.<\/p>\n<p>Conclusio: Wie die Geschichte der Eisenbahn zeigt, war der Zugang zu den Bergen auch fr\u00fcher bestimmt von gesellschaftlichen Modernisierungsprozessen. Denn die Berge sind seit den Anf\u00e4ngen des Bergsteigens im 18. Jahrhundert niemals nur Gegenwelten, sondern immer auch Spiegelbilder der Gesellschaft.<\/p>\n<div id=\"attachment_253\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.waltraudkrainz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Prisank-Jause.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-253\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-253 size-medium\" src=\"http:\/\/www.waltraudkrainz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Prisank-Jause-300x225.jpg\" alt=\"Prisank Jause\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.waltraudkrainz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Prisank-Jause-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.waltraudkrainz.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Prisank-Jause-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-253\" class=\"wp-caption-text\">Prisank, Julische Alpen; Foto: G. Obiltschnig<\/p><\/div>\n<p>Doch trotz aller Auswirkungen, welche die digitale Kultur zweifellos auf das Bergsteigen hat, beruht die Praxis des Wanderns, Bergsteigens oder Kletterns prim\u00e4r auf dem eigenen Wissen und K\u00f6nnen, auf der verantwortungsvollen Einsch\u00e4tzung der eigenen Grenzen und auf der leiblichen, emotionalen und sensuellen Erfahrung. Wenn man will, findet man auch weiterhin das Ungewisse und das Abenteuer, sp\u00fcrt man Sonne, Wind und K\u00e4lte, genie\u00dft den Sonnenaufgang auf einem Berggipfel und l\u00e4sst sich davon im Innersten ergreifen.<\/p>\n<p>Letztlich bestimmen wir selbst, ob wir die Neuen Medien und die digitalen Ger\u00e4te nutzen oder nicht, ob wir am Gipfel ein Selfie machen und ein SMS verschicken oder daheim erz\u00e4hlen, wir seien in einem \u201eFunkloch\u201c gewesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In: alpinwelt. Das Bergmagazin f\u00fcr M\u00fcnchen und Oberland, \u00a03\/2015 Technische Modernisierungsprozesse machen auch vor den Bergen nicht halt: Im 19. Jahrhundert war es die Eisenbahn, heute ist es die Digitalisierung, die den Zugang zum Bergraum erleichtert, insbesondere das Erleben vor &hellip; <a href=\"https:\/\/www.waltraudkrainz.com\/?page_id=243\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":2,"menu_order":1,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.waltraudkrainz.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/243"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.waltraudkrainz.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.waltraudkrainz.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.waltraudkrainz.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.waltraudkrainz.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=243"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.waltraudkrainz.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/243\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":576,"href":"https:\/\/www.waltraudkrainz.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/243\/revisions\/576"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.waltraudkrainz.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.waltraudkrainz.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=243"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}